Michael Reimann

Überlegungen zu Online-Marketing Themen

AIDA – weder Oper noch Kreuzfahrt

20.09.2011

Grundlage für gutes Marketing ist, die Entscheidungsfindung der eigenen Bestands- bzw. zukünftigen Kunden zu verstehen und effizient zu nutzen. Bereits 1898 wurde dafür von Elmo Lewis das AIDA-Modell beschrieben. AIDA ist ein Akronym, die einzelnen Buchstaben stehen für:

  • Attention - Aufmerksamkeit der (potentiellen) Kundschaft wecken
  • Interest – Das Interesse der (potentiellen) Kundschaft wecken
  • Desire – Die Begierde der (potentiellen) Kundschaft wecken
  • Action – schließlich folgt die Aktion des Kunden – in den meisten Fällen der Kauf bzw. Vertragsabschluss

Das AIDA-Modell wird teilweise als zu oberflächlich oder nicht detailliert genug kritisiert. Je nach Marketingbereich gibt es darüber hinaus auch noch andere Modelle, wie bspw. die DAGMAR-Formel. Darüber hinaus sollten auch Effekte wie der Werbewirkung ohne Aufmerksamkeit, Werbewirkung bei geringem Produktinvolvement, Werbewirkung bei Verwendungserfahrung berücksichtigt werden.

Die überwiegende Mehrheit der Kritiken an AIDA geht davon aus, dass AIDA auf einzelne Marketingmaßnahmen angewendet werden kann. Wendet man AIDA jedoch nicht auf einzelne Marketingmaßnahmen, sondern auf eine Marketingstrategie im Gesamten an, so ergeben sich für die einzelnen Schritte Maßnahmen, die ihrerseits nicht alle vollständig das AIDA-Modell erfüllen, sondern nur Teile davon. Die Gesamtheit der Marketingmaßnahmen – in der richtigen Gewichtung – sollte zum Erfolg führen. Voraussetzung dafür: das Geschäftsmodell (und dazu gehört unter anderem auch eine gute Marketingstrategie) an sich ist stimmig.

In den folgenden – lose erscheinenden – Blogbeiträgen wird es darum gehen, an welchem Punkt des AIDA-Modells verschiedene Maßnahmen ansetzen, wie weit sie gehen und wie sie miteinander harmonieren und sich gegenseitig stützen.

Kategorie(n): Grundlagen | Keine Kommentare

   

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Dies ist das Blog von Michael Reimann. Hier geht es rund um Online-Marketing-Themen.

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